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Kleinkraftwerk

…warum sich eine 600-Watt-Solaranlage nach 5,5 Jahren doch bezahlt macht, sogar für Mietobjekte.

Wichtigstes zuerst. Hat das gewünschte Objekt sonnentechnisch eine gute Lage? Hier hat das Bundesamt ganze Arbeit geleistet: Dacheignung starten und Objekt heranzoomen.

Aktuell ist der Strompreis am steigen, was mich zu einem Kauf einer Kleinanlage und diesem Blog bewogen hat. Da ich ab der Einfachheit der Installation in ca. 3h und der Übersicht via App, eine durchwegs gute Erfahrung machte, will ich hier ein paar Gedanken teilen.

Kennzahlen

Im Kanton Zürich liegen die Sonnenstunden bei durchschnittlich 2000 Stunden1. Die Stormkosten liegen bei der EKZ bei plus-minus 32 Rappen pro kWh (EKZ 2024)2 und der Durchschnittverbrauch für einen Mehrpersonenhaushalt zwischen 3500-7000 kWh.3

Nun rechne ich mit einem eher mittleren und realistischen Ertragswert von 300Watt Leistung während den 2000 Sonnenstunden.

2000 Sonnenstunden X 0,3KWh ergeben circa 600 KWh. Dieses mal die 32 Rappen, welche ich so nicht bezahlen muss, ergeben mir eine Einsparung von 192.- Fr. pro Jahr.

Meine Anlage hat zum Aktionspreis 770.- gekostet, mit einer erwarteten Lebensdauer von 25 Jahren.4 Für die Installation rechne ich 250.- Fr. sofern man Material und eigene Stunden einkalkuliert. Somit habe ich eine Investition von 1020.- durch die jährliche Einsparung von 192.- ergibt mir ein Wert von 5.31 Jahren… und ab dann lohnt es sich für mich. Nun ist ja noch der Umweltfaktor… welcher überraschend gut ist.5

Photovoltaikanlage und Beigemüse

Im Eigenheim oder auf dem Firmendach rechnet sich eventuell eine grössere Anlage, da für die Überproduktion von Strom eine Rückvergütung zusteht.6 Ebenfalls ist in diesen Gebäuden mit einer höheren Grundlast zu rechnen

Ob sich eine Batterie lohnt, ist fraglich. Der Tenor geht in die Richtung; Nur dort Batterien verbauen, wo kein Grundnetz vorhanden ist (Camper, Alphüttli, Outdoor…) da Anschaffung und Lebensdauer kaum rentabel seien.

Vorbereitungen & Angebot

Diese Solarkraftwerke sind meist einfach zu montieren und benötigen keinen Elektriker für den Anschluss, da sie in das besthende Netz eingespiessen werden.

Was Sie beachten und organisieren müssten:

  • Eine Anlage bestellen, welche ihren Gegebenheiten entspricht. Gewisse Anlagen kann man Vergrössern und via App die maximal Leistung drosseln. Dies für einen höhren Durchschnittswert bei schwachen Sonnenstunden.
  • Das Kabel darf nicht länger als 5 Meter sein: Von der Anlage bis zur Steckdose, ohne Verlängerungskabel!
  • Der Ort für die Panels sollte gut gewählt sein: Stabiler Untergrund um diese Windsicher zu verschrauben/ ankern. Sonnenausgerichtet und doch einfach zu reinigen. Zusätzlich Schneelage und Schattenwurf beachten.
  • Balkonkraftwerk Anmeldung für EKZ Kunden: Anmeldung Steckeranlage

Da das Handwerk mein Metier ist, wäre mein Angebot bei 300.- pro angeschlossene Anlage, sofern die oberen Punkte geklärt sind. (exklusiv Anfahrt und Sonderteile, z.B. Bodenanker, Rückhalter o.Ä.) Nehme sie unverbindlich Kontakt mit mir auf.

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Mobile: O78 220 55 02

Quellen:

  1. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1100568/umfrage/sonnenstunden-an-der-messstation-zuerich/ ↩︎
  2. https://www.ekz.ch/de/privatkunden/strom/tarife/stromtarife.html#tarife2024 ↩︎
  3. https://www.ekz.ch/de/privatkunden/strom/stromverbrauch/stromverbrauch-vergleichen.html ↩︎
  4. Nach 10 Jahren wird die Photovoltaik „nur“ 90 % Leistung aufbringen und nach 20 Jahren ca. 80% ↩︎
  5. https://www.eb-region-winterthur.ch/graue-energie-von-pv-modulen/ ↩︎
  6. https://www.ekz.ch/dam/ekz/privatkunden/solar/infos-fuer-stromproduzenten/ekz-verguetung-aus-ruecklieferanlagen-202 ↩︎

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